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Oxana Omelchuk

CD

1 Sieben Intraden

2 Intermezzo 1

3 Böhmisches Lied // 3. Versuch

4 Intermezzo 2

5-8 Quodlibet

9 Intermezzo 3

10 Intermezzo 4

11-16 Wow and Flutter

17 Postludium
 

DVD

1 Ballare

2 Staahaadler Aff

Klassisch-romantische Musik trifft auf Jazz trifft auf Pop trifft auf Elektronik trifft auf Trickfilm. Für die in Weißrussland geborene Oxana Omelchuk ist „das Ergreifen des Alten als Neues der eigentliche historische Motor des künstlerischen Schaffens“. Musikalische Tradition und vermeintliche stilistische Grenzen werden von ihr stets weitergedacht, aufgehoben und verwischt, um originelle wie humorvolle Neukombinationen zutage zu fördern. Einen umfassenden Einblick in Omelchuks Klangwelt bietet ihre Porträt-CD plus DVD in der Reihe EDITION ZEITGENÖSSISCHE MUSIK.

Neun rein akustische Kompositionen werden durch zwei Videoaufnahmen ergänzt, in denen besonders Omelchuks Fantasie und Humor zur Geltung kommen. Sowohl Ballare (2014) für Schagquartett und Video als auch Staahaadler Aff (2010) für Schlagwerk und Samplepad zeugen von einem wachen Blick für die Komik und Magie des Alltäglichen, ohne dabei die Erforschung kompositorischen Neulands aus den Ohren zu verlieren. Dafür ist ihr – im besten Sinne des Wortes – jedes Mittel recht: Collagetechniken, Stilimitationen, ein erweitertes Instrumentarium, harsche Genremixe und improvisatorische Ansätze.

Von Solo über Duo und Quartett bis hin zum Ensemble: Die vorliegenden, vorrangig eigens für die Porträt-CD/DVD aufgenommenen Werke bilden ein größtmögliches Spektrum der Musik Oxana Omelchuks. Neben Formationen wie dem Ensemble Musikfabrik und Studio Dan bzw. Musikerinnen wie Rie Watanabe und Annegret Mayer-Lindenberg, ist auch Omelchuk selbst als Interpretin zu hören.

Oxana Omelchuk, 1975 in Weißrussland geboren, studierte bei Johannes Fritsch und Michael Beil an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Neben ihrer kompositorischen Tätigkeit tritt sie als Musikerin (analoge Synthesizer) in verschiedenen Formationen auf, zum Beispiel im Duo mit Constantin Herzog bzw. Florian Zwißler, im Quartett MONOPASS mit Florian Zwißler, Luís Antunes Pena und Mark Polscher sowie im Simon Rummel Ensemble. Omelchuks Musik wurde u.a. vom Ensemble Musikfabrik, dem Ensemble Garage, hand werk, dem ensemble mosaik, dem SWR Vokalensemble, Studio Dan, dem Klangforum Wien und dem Ictus Ensemble aufgeführt, u.a. bei ACHT BRÜCKEN | Musik für Köln, ECLAT Stuttgart, Wien Modern, Afekt Festival Tallinn, musikprotokoll Graz, Ars Musica Brüssel und dem Warschauer Herbst. Sie erhielt verschiedene Auszeichnungen und Stipendien, darunter das Bernd-Alois-Zimmermann-Stipendium der Stadt Köln (2006), den Stipendien-Aufenthalt im Künstlerdorf Schöppingen (2007) und ein Aufenthaltsstipendium in der Künstlerresidenz Villa Aurora Los Angeles/USA (2018). Zudem wurde sie 2019 für den Deutschen Musikautorenpreis in der Kategorie „Ensemble mit Elektronik“ nominiert. Oxana Omelchuk lebt und arbeitet als freischaffende Komponistin in Köln.

www.oxanaomelchuk.com

CD

1 Sieben Intraden (2004)
für Ensemble
Ensemble für Neue Musik Sankt Peter: Kristof Dömötör, Klarinette · Rochus Aust, Trompete · Matthias Muche, Posaune · Wolf Schenk, Posaune · Simon Roloff, Schlagzeug · Frank Stanzl, Orgel · Ron Skatabs, Kontrabass · Leitung: Jonathan Stockhammer

2 Intermezzo 1 (2018)
für E-Bass und Perkussion
Constantin Herzog, E-Bass · Oxana Omelchuk, Perkussion

3 Böhmisches Lied // 3. Versuch (2017)
für Viola d'amore
Annegret Mayer-Lindenberg, Viola d'amore

4 Intermezzo 2 (2018)
für E-Bass und Theremin
Constantin Herzog, E-Bass · Oxana Omelchuk, Theremin

5-8 Quodlibet (2006)
für Flöte, Klarinette, Horn, Schlagzeug, Cembalo, Violine, Viola und Violoncello
Ensemble Musikfabrik: Claudio Santambrogio, Flöten · Carl Rosman, Klarinetten · Christine Chapman, Horn · Michael Weilacher, Schlagzeug · Ulrich Löffler, Cembalo/Harmonium · Benjamin Spillner, Violine · Axel Porath, Viola · Dirk Wietheger, Violoncello

9 Intermezzo 3 (2018)
für E-Bass und Spieluhr
Constantin Herzog, E-Bass · Oxana Omelchuk, Spieluhr

10 Intermezzo 4 (2018)
für E-Bass und EMS VCS-3 Synthesizer
Constantin Herzog, E-Bass · Oxana Omelchuk, EMS VCS-3 Synthesizer

11-16 Wow and Flutter (2017)
für zwei Posaunen und Ensemble
Studio Dan: Matthias Muche, Posaune solo · Daniel Riegler, Posaune solo, Leitung · Thomas Frey, Flöte · Clemens Salesny, Klarinette, Saxofon · Dominik Fuss, Trompete · Mathias Koch, Schlagzeug · Michael Tiefenbacher, Klavier, Keyboards · Sophia Goidinger-Koch, Violine · Maiken Beer, Violoncello · Constantin Herzog, Kontrabass

10 Postludium (2018)
für E-Bass und EMS VCS-3 Synthesizer
Constantin Herzog, E-Bass · Oxana Omelchuk, EMS VCS-3 Synthesizer

DVD

1 Ballare (2014)
für Schlagquartett und Video
Schlagquartett Köln: Thomas Meixner · Boris Müller · Dirk Rothbrust · Achim Seyler · Video: Jens Standke

2 Staahaadler Aff (2010)
für Schlagwerk und Samplepad
Rie Watanabe, Schlagwerk und Samplepad

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