das mollsche gesetz: catalogue of improvisation

Unter dem Oberbegriff catalogue of improvisation hat das mollsche gesetz 2007 eine 6-teilige Konzertreihe durchgeführt, bei der eine neuartige Herangehensweise an improvisierte Musik erlebbar wurde:

Im Rahmen des Mollschen Gesetzes - der strenge Wechsel zwischen einer Minute Musik und einer Minute Pause – traten die Musiker und Gesetzeshüter Udo Moll, Matti Muche und Sebastian Gramss in einen musikalischen Dialog mit ihren Gästen, die die unterschiedlichsten Genres aktueller Musikphänomene repräsentieren (u.a. den Feldman- und Cage Pianisten John Tilbury, New Yorker Avantgarde-Rocker Elliott Sharp, die Turntable-Künstler des Instituts für Feinmotorik und die avancierte skandinavische Vokalistin Sidsel Endresen). Dabei wurden nicht nur die individuellen ästhetischen Ansätze der Gäste vergleichbar, sondern auch die grundlegenden Parameter der Improvisationen, wie etwa Zeitstruktur von Musik/Pausen, Materialauswahl etc. immer wieder neu verhandelt und in Frage gestellt.

catalogue of improvisation besticht durch seine unorthodoxe Herangehensweise an das Thema Improvisation und durch den Brückenschlag sowohl zur Neuen Musik, zur internationalen Experimentalmusik, zum Pop als auch zur aktuellen Medienkunst.

Integraler Bestandteil des catalogue of improviation ist eine Dokumentation, die aus einem künstlerisch aufwändig gestalteten Katalog und einer dazugehörigen CD besteht. Der international renommierte Fotograf Philip Lethen und der Musikjournalist Raul Mörchen haben alle Konzerte begleitetet und mit Fotos und essayistischen Texten für den Katalog dokumentiert.

Die Veröffentlichung wurde ermöglicht durch den Deutschen Musikrat und erscheint bei WERGO in der Reihe edition elektronik.

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